Zeitempfinden | C1 | Übungen 03

Teil 1: Subjektive Wahrnehmung der Zeit

Aufgabe: Füllen Sie die Lücken aus. Wählen Sie das richtige Wort.

(Wörter: subjektive / fließt / gedehnt / Gegenwart / Wahrnehmung / eilt / vergeht / verfliegen / objektive / verzerrt)

Beispiel: Unsere subjektive Empfindung von Zeit hängt stark von der jeweiligen Tätigkeit ab.

  1. In angenehmer Gesellschaft ______ die Zeit wie im Flug.
  2. Bei Langeweile hingegen scheint sie stillzustehen oder sich zu ______.
  3. Das ist ein klassisches Beispiel für eine ______ Zeitwahrnehmung.
  4. Die ______, gemessen mit einer Uhr, ist eine andere Sache.
  5. In stressigen Situationen hat man das Gefühl, die Zeit ______ nur so dahin.
  6. Für ein kleines Kind ______ ein Jahr gefühlt unendlich lang.
  7. In einem Flow-Zustand verschmilzt man völlig mit der ______.
  8. Die psychologische Forschung untersucht diese Phänomene der Zeit______.
  9. Im Rückblick erscheinen intensive Erlebnisse oft zeitlich ______.
  10. Wenn man auf etwas Schönes wartet, ______ die Zeit überhaupt nicht.

 

Lösungen (Teil 1):

  1. verfliegt | 2. dehnen | 3. verzerrte | 4. objektive | 5. eilt | 6. vergeht | 7. Gegenwart | 8. Wahrnehmung | 9. gedehnt | 10. fließt

Teil 2: Kulturelle und philosophische Perspektiven

Aufgabe: Füllen Sie die Lücken aus. Wählen Sie das richtige Wort.

(Wörter: Jenseits / zyklisch / Lineare / Epoche / geprägt / Lebensspanne / fortgeschrittenen / Vergänglichkeit / Diesseits / Rhythmus)

Beispiel: Viele östliche Philosophien betrachten die Zeit als zyklisch.

  1. Die ______ Vorstellung von Zeit als Pfeil ist in westlichen Gesellschaften dominant.
  2. Agrargesellschaften waren stark vom jahreszeitlichen ______ der Natur geprägt.
  3. Die Antike hatte ein ganz anderes Zeitgefühl als unsere moderne ______.
  4. In manchen Kulturen steht die Ehrfurcht vor der ______ im Zentrum.
  5. Das mittelalterliche Denken war stark vom ______ und ______ orientiert.
  6. In ______ Gesellschaften wird die verbleibende ______ oft sehr genau bedacht.
  7. Die Industrialisierung hat unser Zeitempfinden nachhaltig ______.
  8. Der ständige Wandel ist ein Grundmotiv für das Gefühl der ______.

 

Lösungen (Teil 2):

  1. Lineare | 2. Rhythmus | 3. Epoche | 4. Vergänglichkeit | 5. Diesseits, Jenseits | 6. fortgeschrittenen, Lebensspanne | 7. geprägt | 8. Vergänglichkeit

Teil 3: Psychologische Phänomene und Begriffe

Aufgabe: Füllen Sie die Lücken aus. Wählen Sie das richtige Wort.

(Wörter: Prospektive / Retrospektive / Chronostasis / Urlaubsparadoxon / Time-Shrinking / Zeitschätzung / Kompression / Verlangsamung / Teleskop-Effekt / inneren Uhr)

Beispiel: Das Urlaubsparadoxon beschreibt, dass eine Reise im Rückblick kürzer erscheint, als sie sich anfühlte.

  1. Bei der ______ muss man die Dauer eines zukünftigen Ereignisses abschätzen.
  2. Die ______ beurteilt, wie lang ein vergangenes Ereignis war.
  3. Der ______ führt dazu, dass wir zurückliegende Ereignisse fälschlicherweise als näher empfinden.
  4. Nach einer schnellen Augenbewegung tritt für einen Moment eine ______ ein.
  5. Bei hoher Informationsdichte kann es zu einer zeitlichen ______ kommen.
  6. Unter Lebensgefahr berichten viele von einer extremen ______ der Zeit.
  7. Das Phänomen ______ tritt auf, wenn aufeinanderfolgende Intervalle unterschätzt werden.
  8. Unsere ______ reguliert Wach- und Schlafphasen unabhängig von externen Zeitgebern.
  9. Eine falsche ______ ist oft die Ursache für Verspätungen.
  10. Stress kann die Funktion der ______ erheblich stören.

 

Lösungen (Teil 3):

  1. Prospektiven Zeitschätzung | 2. Retrospektiven Zeitschätzung | 3. Teleskop-Effekt | 4. Chronostasis | 5. Kompression | 6. Verlangsamung | 7. Time-Shrinking | 8. innere Uhr | 9. Zeitschätzung | 10. inneren Uhr

Teil 4: Zeit in Sprache und Metaphorik

Aufgabe: Füllen Sie die Lücken aus. Wählen Sie das richtige Wort.

(Wörter: rauben / investieren / vertrödeln / sparen / hinterherhinken / gewinnen / einteilen / stillsteht / dahinrasen / geschenkt)

Beispiel: Man sollte seine Zeit nicht vertrödeln, sondern sinnvoll nutzen.

  1. Ineffiziente Meetings ______ den Teilnehmern wertvolle Zeit.
  2. Durch gute Planung kann man im Alltag Zeit ______.
  3. Wer ständig multitasked, hat am Ende oft das Gefühl, der Zeit ______ zu ______.
  4. In Momenten großer Trauer empfinden viele, als ______ die Zeit ______.
  5. Die Digitalisierung lässt die Tage oft ______.
  6. Es ist klug, etwas Zeit für unvorhergesehene Ereignisse zu ______.
  7. Ein nettes Gespräch kann eine ______ Zeit sein.
  8. In die eigene Weiterbildung sollte man regelmäßig Zeit ______.
  9. Durch Automatisierung lässt sich viel Zeit ______.
  10. Es ist eine Kunst, die verfügbare Zeit optimal zu ______.

 

Lösungen (Teil 4):

  1. rauben | 2. gewinnen/sparen | 3. hinterherzuhinken | 4. stünde, still | 5. dahinrasen | 6. sparen | 7. geschenkte | 8. investieren | 9. sparen | 10. einteilen

Teil 5: Gesellschaftlicher Wandel und Zeitdruck

Aufgabe: Füllen Sie die Lücken aus. Wählen Sie das richtige Wort.

(Wörter: Beschleunigung / Entschleunigung / Zeitknappheit / Multitasking / Zeitwohlstand / Taktung / Verdichtung / Grenzen / Reizüberflutung / Pausenlosigkeit)

Beispiel: Die moderne Gesellschaft ist von einer ständigen Beschleunigung geprägt.

  1. Der zunehmende Wettbewerb führt zu einer ______ der Arbeitsprozesse.
  2. Viele Menschen sehnen sich nach ______ und mehr ______.
  3. Die ______ des Alltags durch digitale Geräte erzeugt oft Stress.
  4. Chronische ______ ist ein Symptom der heutigen Leistungsgesellschaft.
  5. ______ wird oft gefordert, überfordert aber das menschliche Gehirn.
  6. Die ______ durch soziale Medien trägt zur Zeitverzerrung bei.
  7. Die strikte ______ des Arbeitslebens lässt wenig Raum für Muße.
  8. Es ist wichtig, ______ zwischen Arbeit und Freizeit zu ziehen.
  9. Das Gefühl der ______ ist oft subjektiv und selbst gemacht.
  10. Die ______ der Kommunikation hinterlässt kaum Zeit zum Reflektieren.

 

Lösungen (Teil 5):

  1. Verdichtung | 2. Entschleunigung, Zeitwohlstand | 3. Taktung | 4. Zeitknappheit | 5. Multitasking | 6. Reizüberflutung | 7. Taktung | 8. Grenzen | 9. Zeitknappheit | 10. Pausenlosigkeit

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