Teil 1: Gründung und vertragliche Grundlagen
Aufgabe: Füllen Sie die Lücken aus. Wählen Sie das richtige Wort.
(Wörter: Hauptmieter / Untermietvertrag / Kaution / Hausordnung / Nachmieter / Mietspiegel / Probezeit / Schlüsselgeld / Wohnungsgeberbestätigung / Wohngemeinschaftsvertrag)
Beispiel: Beim Einzug muss man oft eine Kaution hinterlegen, die meist zwei oder drei Monatsmieten entspricht.
- Der ______ tritt gegenüber dem Vermieter als alleiniger Vertragspartner auf und ist für die Mietzahlung verantwortlich.
- Ein schriftlicher ______ hilft, Streitigkeiten über Pflichten und Rechte von vornherein zu vermeiden.
- Für einen neuen Mitbewohner wird in der Regel ein separates ______ mit dem Hauptmieter abgeschlossen.
- Illegale Forderungen des Vermieters nach ______ sind rechtswidrig.
- Die ______ vom Vermieter wird oft für die Anmeldung beim Einwohnermeldeamt benötigt.
- Viele WGs vereinbaren eine ______ von ein bis drei Monaten, bevor der Mitbewohnervertrag unbefristet wird.
- Beim Auszug ist man oft verpflichtet, einen geeigneten ______ zu suchen.
- Der ortsübliche ______ gibt eine Orientierung, ob die Miete angemessen ist.
- Die allgemeine ______ des Mehrfamilienhauses gilt auch für alle WG-Mitglieder.
- Im ______ sollten Regelungen zu Putzplan, Gästebesuch und Nebenkosten festgehalten werden.
Lösungen (Teil 1):
- Hauptmieter | 2. Wohngemeinschaftsvertrag | 3. Untermietvertrag | 4. Schlüsselgeld | 5. Wohnungsgeberbestätigung | 6. Probezeit | 7. Nachmieter | 8. Mietspiegel | 9. Hausordnung | 10. Wohngemeinschaftsvertrag
Teil 2: Finanzen und gemeinsame Wirtschaftsführung
Aufgabe: Füllen Sie die Lücken aus. Wählen Sie das richtige Wort.
(Wörter: Kostenvoranschlag / Instandhaltung / Nebenkostenabrechnung / Umlageverfahren / Sammelkonto / Einzelposten / verbrauchsabhängig / Pauschale / Sonderumlage / Wirtschaftsplan)
Beispiel: Die jährliche Nebenkostenabrechnung zeigt, ob Nachzahlungen fällig werden oder eine Rückerstattung ansteht.
- Für größere Anschaffungen wie eine neue Waschmaschine lohnt es sich, einen ______ einzuholen.
- Viele WGs richten ein gemeinsames ______ für Miete und Strom ein, auf das jeder monatlich überweist.
- Die Heizkosten werden meist ______ nach Verbrauch auf die Bewohner verteilt.
- Für regelmäßige Ausgaben wie Toilettenpapier oder Spülmittel wird oft eine monatliche ______ vereinbart.
- Bei der jährlichen Abrechnung sollte jeder ______ für Verbrauch oder Sonderkosten nachvollziehen können.
- Für unvorhergesehene Reparaturen kann eine ______ von allen Mitbewohnern beschlossen werden.
- Ein grober ______ für gemeinsame Ausgaben des Jahres schafft finanzielle Transparenz.
- Die Kosten für die ______ der gemeinsamen Möbel sollten im Voraus geklärt sein.
- Die Miete wird häufig nach einem ______ aufgeteilt, das die Größe der Zimmer berücksichtigt.
- Nicht alle Nebenkosten sind ______; einige, wie die Grundsteuer, sind fest.
Lösungen (Teil 2):
- Kostenvoranschlag | 2. Sammelkonto | 3. verbrauchsabhängig | 4. Pauschale | 5. Einzelposten | 6. Sonderumlage | 7. Wirtschaftsplan | 8. Instandhaltung | 9. Umlageverfahren | 10. verbrauchsabhängig
Teil 3: Soziales Miteinander und Haushaltsorganisation
Aufgabe: Füllen Sie die Lücken aus. Wählen Sie das richtige Wort.
(Wörter: Putzplan / Gemeinschaftsräume / Rücksichtnahme / WG-Abend / Besuchsregelung / Lästereien / Kompromissfähigkeit / Durchlauferhitzer / Ruhezeiten / Zimmertür)
Beispiel: Ein fairer Putzplan ist das Fundament für ein harmonisches Zusammenleben in der WG.
- Die Küche und das Wohnzimmer gelten als ______ und müssen von allen gleichermaßen sauber gehalten werden.
- Gegenseitige ______ ist besonders in Bezug auf Lärm in den späten Abendstunden essenziell.
- Eine klare ______, wie lange Gäste bleiben dürfen, vermeidet Missverständnisse.
- Hinter vorgehaltener Hand geführte ______ über Mitbewohner vergiften das Klima.
- Regelmäßige ______ dienen dem informellen Austausch und der Klärung organisatorischer Fragen.
- Die geschlossene ______ signalisiert in vielen WGs den Wunsch nach Privatsphäre und darf nicht einfach übertreten werden.
- In alten Gebäuden sorgt oft ein ______ in der Küche oder im Bad für warmes Wasser.
- Die gesetzlich festgelegten ______ sind auch in einer WG verbindlich einzuhalten.
- ______ ist eine zentrale Tugend, wenn es um die Nutzung des Fernsehers oder der Musikanlage geht.
- Eine gute ______ für den Müll, das Recycling und den Einkauf entlastet alle.
Lösungen (Teil 3):
- Gemeinschaftsräume | 2. Rücksichtnahme | 3. Besuchsregelung | 4. Lästereien | 5. WG-Abende | 6. Zimmertür | 7. Durchlauferhitzer | 8. Ruhezeiten | 9. Kompromissfähigkeit | 10. Organisation
Teil 4: Konflikte und Konfliktlösung
Aufgabe: Füllen Sie die Lücken aus. Wählen Sie das richtige Wort.
(Wörter: Moderator / Schlichtungsgespräch / Frustration / eskaliert / Konsens / Kompromiss / unterschwellig / Konfrontation / Friedenspfeife / ausräumen)
Beispiel: Bevor ein Streit ______, sollte man das direkte Gespräch suchen.
- Oft brodeln ______ Spannungen lange, bevor sie offen ausbrechen.
- Ein neutraler externer ______ kann bei festgefahrenen Streits helfen.
- Die ständige ______ über nicht erledigte Aufgaben kann das Zusammenleben vergiften.
- Man sollte Missverständnisse frühzeitig ______, anstatt sie in sich hineinzufressen.
- Eine direkte, aber sachliche ______ ist oft besser als passiv-aggressives Verhalten.
- Das Ziel eines ______ sollte ein für alle Seiten tragbares Ergebnis sein.
- Manchmal ist ein fauler ______ nötig, bei dem niemand vollständig bekommt, was er will.
- Im Idealfall findet die WG einen ______, mit dem alle Mitglieder einverstanden sind.
- Die „______ rauchen“ ist eine metaphorische Redewendung für die Beilegung eines Streits.
- In einem strukturierten ______ können alle Parteien ihren Standpunkt darlegen.
Lösungen (Teil 4):
- unterschwellige | 2. Moderator | 3. Frustration | 4. ausräumen | 5. Konfrontation | 6. Schlichtungsgesprächs | 7. Kompromiss | 8. Konsens | 9. Friedenspfeife | 10. Schlichtungsgespräch
Teil 5: Gesellschaftliche Einordnung und Entwicklung
Aufgabe: Füllen Sie die Lücken aus. Wählen Sie das richtige Wort.
(Wörter: preiswerte / Zweckgemeinschaft / Lebensmodell / Gentrifizierung / Studentenwohnheim / Vernetzung / Generationen-WG / Provisorium / nachhaltige / Singlehaushalte)
Beispiel: Für viele junge Menschen ist die WG das erste eigene Lebensmodell außerhalb des Elternhauses.
- Ursprünglich war die WG vor allem eine ______ Alternative zum teuren Einzelappartment.
- Sie kann eine reine ______ sein oder zu einer Art Ersatzfamilie werden.
- Die ______ führt in vielen Städten dazu, dass klassische WG-Viertel für einkommensschwächere Bewohner unerschwinglich werden.
- Im Vergleich zum ______ bietet eine WG oft mehr Freiheit und Privatsphäre.
- Die digitale ______ unter Mitbewohnern über Chatgruppen ist heute Standard.
- Immer mehr ältere Menschen wählen das Modell der ______, um der Einsamkeit entgegenzuwirken.
- Für manche ist das Zusammenleben nur ein ______, bis sie sich eine eigene Wohnung leisten können.
- Das Zusammenwohnen kann einen ______ Lebensstil fördern, da Ressourcen wie Strom und Geräte geteilt werden.
- WGs stellen eine praktische Alternative zu teuren ______ dar.
- Dieses Wohnkonzept hat sich von einem studentischen Phänomen zu einem anerkannten ______ für verschiedene Lebensphasen entwickelt.
Lösungen (Teil 5):
- preiswerte | 2. Zweckgemeinschaft | 3. Gentrifizierung | 4. Studentenwohnheim | 5. Vernetzung | 6. Generationen-WG | 7. Provisorium | 8. nachhaltigeren | 9. Singlehaushalten | 10. Lebensmodell


